IPv6 ist eine Version des Internetprotokolls mit einem wesentlich größeren Adressraum als IPv4. Adressen verwenden hexadezimale Gruppen, die durch Doppelpunkte getrennt sind. Ein Gerät oder Dienst kann IPv4, IPv6 oder beides unterstützen, sodass zwei IP-Prüftools unterschiedliche Adressformate anzeigen können, ohne dass eines davon defekt ist.
Ein praktisches Beispiel
Eine Adresse wie 2001:db8::10 ist ein Dokumentationsbeispiel. Der doppelte Doppelpunkt ist eine Kurzschreibweise für eine Folge von Nullgruppen. Er ist kein Hinweis darauf, dass ein Teil der Adresse in der Verbindung fehlt.
Was zu prüfen ist
In einem Supportbericht sollten Sie die Adressfamilie im Ergebnis beibehalten und zum Beispiel sagen, dass das Tool eine IPv6-Adresse gemeldet hat. Wenn Sie das Verhalten eines VPN vergleichen, verwenden Sie vor und nach dem Verbinden denselben Endpunkt. Notieren Sie Unterschiede getrennt davon, ob das normale Surfen funktioniert. Deaktivieren Sie IPv6 nicht nur, weil seine Darstellung ungewohnt ist.
Was es nicht aussagt
Eine sichtbare IPv6-Adresse ist nicht automatisch ein Leak. Sie müssen die erwartete Weiterleitung und das genaue Messziel des Tests kennen. Ebenso kann eine erfolgreiche IPv4-Prüfung das Verhalten jeder IPv6-Verbindung auf einem Gerät nicht belegen.
Lies die technische Referenz für die zugrunde liegende Definition. Für eine Verbindung, die gerade ausfällt, nutzen Sie den Leitfaden zur Fehlerbehebung. Um eine App auszuwählen, folgen Sie dem Arbeitsblatt zur VPN-Auswahl.